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Kasto - Lagern, Sägen, Absortieren auf engstem Raum

Kasto präsentiert eine Anlagenlösung, die Lagern, Sägen und Absortieren auf engstem Raum verbindet. Wie sich diese Prozesse platzsparend integrieren lassen und welche Vorteile das für den Materialfluss bringt, zeigt der vollständige Beitrag.

Kasto - Lagern, Sägen, Absortieren auf engstem Raum

Begrenzte Hallenflächen und wechselnde Losgrößen stellen viele Unternehmen vor die Frage, wie sich Säge-, Lager- und Materialflussprozesse automatisieren lassen. Mit dem KASTOcenter compact hat KASTO eine skalierbare Lösung vorgestellt, die zentrale Schritte in einer kompakten Anlage verbindet.

Das modular aufgebaute System bringt automatisierte Prozessschritte in eine platzsparende Anlage mit kürzeren Wegen und reduziertem manuellem Handling. Ausgelegt ist es für Betriebe mit wenig Platz und variablem Teilespektrum. „Wir haben das Sägezentrum so konzipiert, dass Unternehmen die passende Ausbaustufe für ihren Bedarf wählen können – abhängig von Faktoren wie Materialspektrum oder Säge-Output“, erklärt Jonathan Riegel, Mitglied der Geschäftsleitung bei KASTO.

Modulares Konzept verbindet Lager, Robotik und Säge

Vertikale Automatiklager wie KASTOecostore und UNITOWER bevorraten Langgut und stellen es bereit. Die Roboterlösung KASTOpick vereinzelt das Material, KASTOload verbindet Lager, Roboter und Säge über eine Rollenbahn. Je nach Anforderung stehen Bandsägen wie KASTOssb oder KASTOtec sowie Kreissägen wie KASTOvariospeed zur Verfügung. Eine Linearachse als siebte Roboterachse erweitert den Arbeitsbereich und verbindet mehrere Prozessstationen.

Roboterhandling ergänzt Anarbeitung

Mit KASTOsort übernimmt der Roboter die Zuschnitte direkt an der Säge, sortiert und kommissioniert sie auftragsbezogen. Über die Anarbeitungsoptionen Sorting, Processing, Marking, Quality Control und Vision Options lassen sich Werkstücke etwa entgraten, reinigen, markieren oder auf Länge und Gewicht prüfen. Da die Teile im automatisierten Materialfluss verbleiben, sinken Nebenzeiten, manuelle Eingriffe und Fehlerquellen. Auch bestehende Anlagen lassen sich nach technischer Prüfung ergänzen.

„Das Thema Anarbeitung gewinnt in unseren Kundenprojekten deutlich an Bedeutung. Viele Endkunden erwarten heute nicht mehr nur den reinen Zuschnitt, sondern bereits entgratete, gereinigte, gekennzeichnete oder geprüfte Teile“, so Riegel. „Da diese Tätigkeiten regelmäßig wiederkehren, kann sich die Investition vergleichsweise schnell amortisieren.“